[vc_row][vc_column width=“1/1″][bquote type=“tagline“ author=“Mark Twain“ prk_in=“,,Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal!„“][prkwp_spacer size=“25″][vc_column_text]Am Sonntag habe ich zum ersten Mal den Film ,Das Schicksal ist ein mieser Verräter‚ geschaut. Und er hat mich umgehauen. Nachdem der Film geendet hat, konnte ich mich minutenlang nicht rühren, während sich mir zwei Tränen aus den Augenwinkeln stahlen und meine Wangen runterliefen. Auch jetzt, da ich auf meinem Balkon sitze, um dies hier zu schreiben, spüre ich den Nachhall des Films in mir. 

Für viele mag der Film nur eine weitere kitschige Schnulze sein, der auf die Tränendrüse drückt. Ok, jedem das Seine. Aber mich hat er doch sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_column_text]Denn meine größte Angst ist es, dass sich meine negativen Gedanken – die Angst, die Hoffnungslosigkeit, der Frust, die Wut – eines Tages körperlich in Form von Krebs niederschlagen werden.

Ich glaube daran, dass all der negative Stress, den du deinem Körper zumutest, sich irgendwann in Form einer organischen Krankheit manifestiert. Eine, die dich von innen heraus auslöscht. Ich habe dafür keine Beweise, die meine Theorie bestätigen, aber ich glaube dennoch, dass es so ist. [/vc_column_text][bquote type=“tagline“ author=“Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ prk_in=“,,Wer den Regenbogen will, muss den Regen in Kauf nehmen. „“][vc_column_text]

Ich bezeichne die Zeit nach meinem Zusammenbruch im Juni 2013 als meine eigene persönliche Hölle. Wenn ich vorher dachte, ich hätte schon mal richtige Angst erlebt, dann wurde ich eines besseren belehrt. Denn ich habe nicht einmal ansatzweise geahnt, wie schlimm Angst sein kann. Wirkliche Angst.

Angst, die deine Gedanken bestimmt bis nichts anderes mehr übrig bleibt. Die dich bis auf die Knochen durchdringt. Die dich nicht schlafen und nicht essen lässt. Die dich in ein weinendes, flehendes Häufchen Elend verwandelt bis du auf dem Boden liegst und um Gnade winselst. Minute um Minute, Stunde für Stunde und Tag für Tag.

Bis ich in meiner schlimmsten Zeit Angstphasen von zwei Wochen hatte. Darauf folgte eine Woche Verschnaufpause, in der sich ein leiser Hoffnungsschimmer einschlich, dass ich es endlich geschafft habe. Nur um dann der darauffolgenden Angstphase wieder hilflos ausgeliefert zu sein. 

Ich dachte, ich werde verrückt. Denn mit Logik konnte ich der Angst nichts anhaben, alle logischen Gedanken verpufften, wie Wasser auf einer heißen Herdplatte.

Und fast alles, was ich versuchte, blieb ohne Erfolg. Ich hätte bis ans Ende der Welt rennen können, den Kopf gegen die Wand hauen und dennoch hätte es nichts genützt. Denn das, was ich zu bekämpfen versuchte, entspringt in mir selbst, in meinem Kopf und egal wohin ich gehe, die Gedanken gehen mit. 

Wie also willst du etwas bekämpfen, was in dir selbst entspringt? Was du durch deine eigenen Gedanken erschaffst? 

[/vc_column_text][bquote type=“tagline“ author=“Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ prk_in=“,,Du kannst nicht verhindern, dass du verletzt wirst.
Aber du kannst bestimmen von wem. „“][vc_column_text]Ich wünschte, ich könnte dir ein Allheilmittel nennen. Aber das habe ich nicht. Mir haben letztendlich nur Tabletten geholfen. Obwohl ich niemals Tabletten nehmen wollte, war ich nach 6 Monaten Quälerei bereit alles zu probieren, was mir Aussicht auf Linderung verschafft. 

Am Freitag, 06. Dezember 2013 nahm ich morgens meine erste Tablette. Und einen Tag später wachte ich auf und die Angst war weg. Nur noch ein Nachhall von körperlichen Symptomen war zu verspüren. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_column_text]Natürlich war ich nicht geheilt, aber ich konnte mich ganz langsam soweit aufrappeln, dass ich anfangen konnte mein Leben umzukrempeln. Und wenn ich etwas Gutes aus 2013 und den folgenden Jahren ziehen will, dann, dass ich erkannt habe, wie stark ich bin. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_column_text]Denn ich wollte mich nicht von der Angst unterkriegen lassen. Also begann ich langsam und Stück für Stück Dinge zu ändern, die mir nicht guttun. Ich fing schon während der Angstphasen mit Yoga an und entschloss mich im Jahr 2014 dazu eine Ausbildung als Yogalehrerin anzufangen. Denn ich wollte an andere Menschen weitergeben, was bei mir manchmal Ruhe in dem Gedankenchaos bewirkt hatte. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_column_text]Vor allem wollte ich lernen, wie ich meine Gedanken kontrollieren kann. Denn der Ursprung allen Übels sind deine Gedanken. Sie können dich in unglaubliche Höhen schwingen, nur um dich im nächsten Moment Knall auf Fall abstürzen zu lassen. 

Und diese Macht über mich möchte ich nichts und niemandem geben. Wie in dem o.g. Zitat aus dem Film kannst du zwar nicht verhindern, dass du verletzt wirst, aber du kannst bestimmen von wem.

Ich münze dies auf meine Gedanken um. Denn ich kann den Gedankenfluss nicht verhindern, aber ich kann bestimmen in welche Richtung sie sich bewegen. Ins Positive oder ins Negative. Schritt für Schritt. Es ist ein Lernprozess und machbar. [/vc_column_text][bquote type=“tagline“ author=“Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ prk_in=“,,Dies hier ist dein Leben. Ein anderes kriegst du nicht!„“][vc_column_text]Natürlich ist dies nichts, was von heute auf morgen passiert. Denn es braucht Zeit und Übung. Und Mut. Denn wie du weißt, sind sowohl die Angst, als auch die Depression, unerbittliche Gegner. 

Aber es liegt an mir, denn ich, nur ich  alleine, hab es in der Hand. Und du auch. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_column_text]Ich bin körperlich vollkommen gesund – noch – und ich will, dass das noch lange so bleibt. Ich will endlich wieder Spaß haben. Ich will leben. Und ich will lieben und geliebt werden. Und ich will vor allem den Menschen, die mich lieben, in Erinnerung bleiben.

Nicht als Opferlamm, das sich selbstbemitleidend in ihrem Bett vergraben hat und jeden Tag bei lebendigem Leibe ein bisschen mehr gestorben ist, sondern als Alex, die Kämpferin, die sich nicht hat unterkriegen lassen.[/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_column_text]Und genau deshalb werde ich kämpfen. Denn ich weiß, dass das Leben schön sein kann. Und vor allem – auch lebenswert. [/vc_column_text][bquote type=“tagline“ author=“Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ prk_in=“,,Hazel Grace, das Leben ist schön!„
,,Vergiss das nicht.„“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][/vc_column][/vc_row]