[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Wieder Entspannung nach Stoppuhr“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:center|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]28. September 2013

Als ich wiedermal zur ,Entspannung‘ verdonnert wurde und die Wohlfühloase betrat, um mein Bad zu nehmen, war zu meinem Entsetzen in meiner abgetrennten Parzelle das Halogenlicht eingeschaltet, so dass ich die liebevoll gestaltete Innenausstattung nun auch voll ausgeleuchtet betrachten konnte.

Daher muss ich meinen ersten Eindruck ergänzen:

Es hat nicht nur den Charme einer Metzgerei, sondern auch den Flair einer sterilen Gerichtspathologie. Da Schlauch, Türrahmen und Vorhang, um alles noch heimeliger wirken zu lassen, in einem blassen, kalten Mintgrün gehalten sind, durfte nun mein Badezusatz natürlich farblich nicht aus der Rolle fallen.

Während ich nun in der Kuhtränke vor mich hindümpelte (seltsamerweise habe ich genau hier die besten kreativen Einfälle) und meinen ohnehin schon blassen Körper betrachtete, der im grünlichen, voll ausgeleuchteten Nass dem einer Wasserleiche ähnelte, dachte ich darüber nach, wieso man depressive Kranke zur ,Entspannung‘ in diese Katakomben schickt.

Denken sie, es geht den Patienten eh so schlecht, es wird ihnen wie das Paradies auf Erden vorkommen (deswegen wahrscheinlich der Hang zur Farbe grün). Oder soll uns die Farbe Hoffnung geben – wer hier Entspannung findet, der schafft spielend auch den Rest?!

Tja, ich hab es noch nicht herausgefunden, aber:[/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Jeder Jeck is eben anders“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:center|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][/vc_column][/vc_row]