[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Einpacken oder nicht – das ist hier die Frage“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:center|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Wenn es für Dich in die Reha geht, stehst Du vor dem Problem, dass Du nicht wie sonst für einen 2-wöchigen Urlaub, sondern für einen längeren Aufenthalt packen musst. 

Was nimmst Du also mit und was kannst Du getrost zu Hause lassen? Mit meinen Packtipps möchte ich dir helfend unter die Arme greifen.[/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_separator color=“turquoise“ style=“dotted“ border_width=“2″][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 1:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Deine Medikamente

Solltest Du Medikamente benötigen, nimm sie mit. Zumindest ausreichend für die erste Woche.

In der Reha ist es aber meistens so, dass Du vor Ort mit Medikamenten versorgt bist. Du benötigst auch keine Reiseapotheke, denn – nicht vergessen! – Du fährst ja in eine Klinik! [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 2:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Pack nicht mehr ein, als Du für einen 2-wöchigen Urlaub packen würdest

Da Deine Koffer von einem Speditionsunternehmen vorab abgeholt werden und Du sie somit nicht mit in die Bahn etc. nehmen musst, ist die Versuchung groß mehr einzupacken, als Du wirklich brauchst. Hab ich Dich erwischt, oder 🙂 

Aber das brauchst Du nicht. Packe nur soviel ein, wie Du für 2 Wochen Urlaub benötigen würdest. Und widerstehe der Versuchung, denn in den Kliniken gibt es Waschmaschinen und Trockner, die Du gegen Entgelt oder sogar kostenlos benutzen kannst. 

Weiterhin solltest Du einen kleinen Rucksack mit in die Bahn nehmen und in ihm Deine nötigsten Medikamente verstauen, 1-2 Garnituren Unterwäsche, Zahnbürste und Zahnpasta und die Kosmetikartikel, die Du unbedingt benötigst. Ein Ersatzshirt sollte auch drin sein. Denn es kann leider vorkommen, dass Deine Koffer erst Tage nach Dir in der Reha ankommen. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 3:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Was Du dennoch einpacken solltest

Bedenke, dass das Wetter hier in Deutschland sehr launenhaft ist. Daher solltest Du für (fast) alle Eventualitäten gerüstet sein (ok, ich denke, dass Du selbst bei uns im August nicht mit einem Schneesturm rechnen musst). 

Für so richtiges Bäh-Wetter (sprich: nass & kalt)

  • 1 Hoodie (warmer Pullover mit Kapuze) und 1 warmer Pullover
  • 3 lange Hosen (z.B. 2 Jeans und eine weitere Stoffhose)
  • 1 Regenhose
  • 4 Langarmshirts oder Blusen 
  • 1 Regenjacke bzw. Übergangsjacke 
  • 1 Halstuch oder Schal
  • 7 Paar Socken (2 dünnere Paare, 4 dicke und 1 Paar Wollsocken)
  • 1 Paar Gummistiefel 
  • 1 Paar geschlossene Schuhe für drinnen

Für Sommer- Sonne- Sonnenschein-Wetter

  • 4 Paar Shorts oder Röcke 
  • 1 Jeans und 1 lange Sommerhose
  • 4-5 Tops oder Shirts mit kurzem Arm
  • 1 leichtes Sommerjäckchen
  • ggfs. 3-4 Paar dünne Söckchen bzw. Füßlinge 
  • 1 Hut zum Sonnenschutz
  • 1 Flasche Sonnenschutz und ggfs. Mückenschutz
  • 1 Paar Flip Flops bzw. Sandalen für draußen

Was Du wetterunabhängig einpacken solltest:

  • Bargeld (keine zu hohe Summe)
  • Ladekabel Handy und Kamera
  • 1-2 Bücher oder E-Book Reader
  • max. 7 Unterwäschesets 
  • 2 Pyjamas oder 2 Nachthemden
  • Sport-BH
  • Hallenturnschuhe
  • Wanderschuhe
  • Sporthose und 2 Sportshirts
  • 2 schickere Kleider bzw. Outfits für den Abend oder Veranstaltungen
  • 1 Paar Flip Flops (im Sommer trage ich die ständig) für die Anwendungen
  • 1 Sweatjacke bzw. Strickjacke zum Reinkuscheln
  • 1 Käppi (ideal zum Sport und als Regen- bzw. Sonnenschutz)
  • ggfs. 1 Block und Stift

[/vc_column_text][prkwp_spacer size=“20″][vc_custom_heading text=“Tipp 4:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Deine Dokumente, die nicht fehlen sollten

  • Personalausweis 
  • Krankenversicherungskarte
  • Impfausweis
  • Bahn/Bustickets 
  • Korrespondenz des Kostenträgers der Reha 
  • Telefonnummern für den Notfall

Mitnehmen falls vorhanden 

  • Arztberichte (Röntgenbilder, Untersuchungsberichte etc.)
  • Dein Diabetikerpass
  • Marcumarpass
  • Medikamente & Medikamentenliste für die tägliche Einnahme
  • Führerschein
    (Achtung: in manchen Kliniken ist nicht gewünscht, dass Du mit dem Auto anreist)
  • Allergiepass

[/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 5:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Pack Schwimmsachen, einen Bademantel und Badehandtuch ein

Du wirst ganz sicher Anwendungen während Deiner Reha – Zeit haben oder vielleicht steht sogar Aqua-Gymnastik auf Deinem Plan, daher vergiss nicht Deinen Bikini/Badeanzug einzupacken. 1-2 Bikinis reichen aus. 

Weiterhin solltest Du einen Bademantel einpacken. Oftmals ist das Schwimmbad im selben Gebäude und Du kannst im Bademantel zu Deinen Anwendungen gehen. Alternativ: Solltest Du keinen haben, ist das kein Problem. Nimm ein großes Saunahandtuch oder einen Sarong mit und wickele es Dir um. Das geht auch.

Außerdem gehören Badelatschen bzw. Flip Flops mit in den Koffer. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 6:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Roll Deine Kleidung im Koffer

Nach meinem letzten Rehabesuch hatte ich das Problem, dass ich meinen Koffer nicht mehr zubekam (war nicht meine Schuld – es gab ein Outlet in der Nähe!). Also alles wieder raus aus dem Koffer. 

Ich erinnerte mich daran gelesen zu haben, dass ich meine Kleidungsstücke rollen sollte. Gesagt, getan und siehe da – es funktionierte! Ich bekam alles verstaut. 

Roll also Deine Kleidungsstücke ganz eng ein und lege sie in den Koffer. Und keine Sorge. Wenn Deine Kleidung zerknittert, gibt es in der Klinik Bügeleisen, die Du benutzen darfst. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 7:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Die Reha ist kein Wellnesshotel

Bitte vergiss nicht, dass Du in einer Klinik bist und nicht in einem Wellnesshotel. Es werden also keine abgepackten Seifen, Shampoo & Co. im Badezimmer auf Dich warten und auch kein Keks auf dem Kopfkissen. 

Nimm also einen kleinen Vorrat an Kosmetika, Hygieneartikel und Waschutensilien mit, die Du täglich benötigst. Der nächste Drogeriemarkt ist zwar meist nicht weit entfernt, aber die ersten Tage solltest Du mit mitgebrachten Sachen überbrücken können, z.B. für den Fall das Du in einer Reha in einem anderen Bundesgebiet bist, kann es sein, dass Du von einem Feiertag überrascht wirst, der bei Dir zu Hause keiner ist.

Ich bin mittlerweile ein totaler Fan von Lush. Nicht nur, weil sie keine Tierversuche unterstützen, sondern auch weil sie Duschgel, Shampoo und Conditioner in fester Form anbieten. Sie sind platzsparender, als die Plastikverpackungen aus dem Drogeriemarkt. Und sie laufen nicht aus.[/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 8:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Sicherheit geht vor!

Die Liebe und die Lust gehen manchmal seltsame Wege und folgen Dir auch bis in eine Reha. Solltest Du also vorhaben Dir in der Reha einen Kurschatten zuzulegen, nimm auf jeden Fall Kondome mit!

Denn der Aufenthalt dient Deiner Genesung und nicht, dass Du mit mehr Problemen nach Hause gehst, als mit denen Du angereist bist. [/vc_column_text][prkwp_spacer][vc_custom_heading text=“Tipp 9:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer][vc_column_text]Was Du sonst noch brauchst

  • Ohrstöpsel
    Vergiss nicht, dass Du nicht alleine in der Klinik bist. Es gibt zwar Ruhezeiten, aber manche Nachbarn schnarchen so laut, dass Du um Ohrstöpsel nicht drumherum kommst. Ich habe einen sehr leichten Schlaf, daher reise ich nie mehr ohne sie!
  • Rei in der Tube
    Ich habe immer eine kleine Tube Rei dabei. Damit wasche ich z.B. abends nach dem Schwimmen meinen Bikini aus oder nach dem Mittagessen der Soßenfleck, der sich auf mein Shirt verirrt hat. Alternativ kannst Du auch Shampoo verwenden.
  • kleines Reisekissen
    Ohne mein kleines Kissen trete ich keine längere Reise mehr an. Es hat mir schon gute Dienste im Flugzeug und in der Bahn erwiesen und selbst im Hotel, wenn die Kissen dort so unbequem waren, dass ich Kopfschmerzen bekam, war ich dankbar, dass ich es dabei hatte. 

[/vc_column_text][prkwp_spacer size=“20″][vc_custom_heading text=“Tipp 10:“ font_container=“tag:h2|font_size:25|text_align:left|color:%23ed26ed“ google_fonts=“font_family:Condiment%3Aregular|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“][prkwp_spacer size=“20″][vc_column_text]Ein Quäntchen Mut

Mögen die Leute mich und werde ich Anschluss finden? Oder werde ich fünf Wochen ganz alleine verbringen? Diese und noch mehr Fragen schossen mir vor meinem Reha – Aufenthalt durch den Kopf. 

Für die meisten von uns ist es nicht einfach irgendwohin zu fahren, wo Du niemanden kennst und wo alles und jeder fremd ist. Das ging mir auch so! Ich war sehr nervös und aufgeregt. 

Daher füge Deiner Packliste noch ein Quäntchen Mut hinzu. Es ist nicht schlimm Angst zu haben. Es ist sogar normal, dass Du Angst vor Unbekanntem hast. Dafür brauchst Du Dich nicht schämen. 

Aber Du wirst sehen, wenn Du offen auf die anderen Mitpatienten zugehst, werden die meisten Personen freundlich reagieren.

Denn ihr sitzt alle im selben Boot. Ihr seid vielleicht nicht wegen exakt demselben Krankheitsbild da, aber es ist doch ähnlich genug, um in derselben Klinik zu sein. 

[/vc_column_text][prkwp_spacer size=“20″][vc_separator color=“turquoise“ style=“dotted“ border_width=“2″][vc_column_text]Zu guter Letzt wünsche ich Dir eine erholsame Zeit in der Reha. Sieh es als kleine Auszeit vom Alltäglichen an, lass Dich auf die Therapien und Anwendungen ein und schöpfe neue Kraft.

Denn der Alltag steht schnell genug wieder vor der Tür und bittet um Einlass. Und es wird auch nichts nutzen, wenn Du die Gardinen zuziehst und so tust, als wärst Du noch nicht wieder zurück. Denn wenn er eines ist, dann hartnäckig…. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]